Fledermauskästen

Fledermäuse sind wertvolle Insektenfänger und streng geschützt. Da traditionelle Quartiere wie Baumhöhlen oder Gebäuderitzen durch Sanierungen un Fledermäuse sind wertvolle Insektenfänger und streng geschützt. Da traditionelle Quartiere wie Baumhöhlen oder Gebäuderitzen durch Sanierungen und Landschaftswandel verloren gehen, werden künstliche Fledermauskästen immer wichtiger. Mehr lesen Text einklappen

7 Produkte

Fledermauskästen – sichere Quartiere schaffen

Fledermäuse sind wertvolle Insektenfänger und streng geschützt. Da traditionelle Quartiere wie Baumhöhlen oder Gebäuderitzen durch Sanierungen und Landschaftswandel verloren gehen, werden künstliche Fledermauskästen immer wichtiger. Sie bieten tagsüber Schutz, Brutplätze und Ruheplätze für Fledermäuse – und das direkt im Garten, am Haus oder im Park.

Unterschiedliche Bautypen aufgezeigt

  1. Flachkästen sind schlitzförmig und ideal für spaltenbewohnende Arten. Der Spalt liegt unten, sodass Kot herausfallen kann – das erleichtert die Selbstreinigung.
  2. Rundkästen imitieren Spechthöhlen und bieten Platz für Wochenstuben. Sie müssen sorgfältiger gereinigt werden, da der Kot sich im Innenraum ansammeln kann.

Für Anfänger empfehlen wir daher eher unsere Flachkästen, da sie einfacher zu reinigen sind.

Wie wichtig ist das Material bei Fledermauskästen?

Wie auch bei Nistkästen für Gartenvögel haben beide Materialien ihre Vorteile:

  • Holzmodelle aus unbehandeltem, sägerauem Holz bieten einen natürlichen Unterschlupf; die raue Oberfläche erleichtert Fledermäusen das Festhalten.
  • Holzbeton-Fledermauskästen sind besonders robust, wetterbeständig und temperaturstabil. Sie schützen besser gegen Witterungseinflüsse und Spechtschäden – ideal für Standorte mit extremen Witterungen.

Ausrichtung und Anbringung – das ist entscheidend

Der Erfolg eines Kastens hängt stark vom Standort ab: Hängen Sie den Kasten in mindestens drei bis fünf Metern Höhe auf – idealerweise an Bäumen oder Gebäudefassaden – und sorgen Sie für freien Luftraum darunter. Eine südost- bis westseitige Ausrichtung sorgt im Sommer für angenehme Temperaturen – volle Sonne kann überhitzen, Schattenstellen wiederum zu kühl sein. Mehrfach aufgehängte Kästen mit unterschiedlicher Ausrichtung erhöhen die Chancen auf Besiedlung.

Fledermauskästen sind anfangs lange unbewohnt

Fledermäuse sind ortstreu – das bedeutet: Es kann Jahre dauern, bis ein Fledermauskasten erstmals besiedelt wird. Eine erfolgreiche Ansiedlung zeigt sich oft nur, wenn mehrere Kästen derselben Art nahe beieinander aufgehängt werden.

Kontrolle & Pflege – Rücksicht bewahren

Jährliche Kontrollen – idealerweise im Winter (zwischen November und Februar) – sind wichtig zur Entfernung fremder Nester und zur Pflege der Kastenstruktur. Nie im Sommer eingreifen, um die Tiere nicht zu stören.

check-circle

wurde in den Warenkorb gelegt.

chevron-right Zum Warenkorb Einkauf fortsetzen
Wird geladen …